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Catherine Perret

Ein unmittelbar politischer Körper?

Ob Walter Benjamin, Michel Foucault oder Jacques Rancière – die ästhetische Artikulation politischer Dominanz der Körper ist heute allgemeingültig. Doch verlieren wir trotz dieses Bewusstseins zunehmend die Kontrolle. Angesichts der Divergenz zwischen den adaptiven Grenzen eines individuellen, vierzigtausend Jahre alten Körpers und den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz, stellt sich die Frage nach der ästhetischen Artikulation politischen Handelns.

In diesem Zusammenhang reicht es nicht, neue Nutzungen des individuellen Körpers oder neue kollektive Praktiken zu erdenken. Man muss das Konzept einer weder individuellen, noch kollektiven Körperlichkeit erfinden, also wieder finden: einen „Wir-Körper“.