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Alex Arteaga

Kunst als Zugang. Ansätze einer ästhetischen Phänomenologie

Die Erfüllung eines der Hauptziele der Phänomenologie — die Klärung der Struktur der Intentionalität — setzt die Herstellung eines “direkten Kontakts zur Welt”, wie es Maurice Merleau-Ponty im Vorwort zur Phänomenologie der Wahrnehmung formulierte, voraus. Wir nehmen aber nicht die Welt, sondern nur einzelne Objekte und deren Relationen. Daher kann der anvisierte Zugang zur Welt nur vollständig werden, wenn er nicht auf perzeptuelle Phänomene reduziert wird, sondern auch den Prozess ihrer Konstitution erschließt. Zu diesem Ziel — so meine These — ist es notwendig, die phänomenologische Methode durch die Konzeption und Ausübung künstlerischer Praktiken um eine ästhetische Dimension zu erweitern. In diesem Vortrag werde ich die konzeptuelle Grundlage der aus dieser Erweiterung resultierenden “ästhetischen Phänomenologie” präsentieren.