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Prof. Dr. Emmanuel Alloa

Emmanuel Alloa
Emmanuel Alloa

Universität St. Gallen (Schweiz)

Kritik der Transparenzgesellschaft

Emmanuel Alloa ist Assistenzprofessor für Kulturphilosophie an der Universität St. Gallen, Senior Research Fellow am NFS Bildkritik eikones und Dozent für Ästhetik an der Universität Paris 8. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: deutsche und französische Phänomenologie, Bildtheorie, Ästhetik, Medienphilosophie.


Dr. Alex Arteaga

Alex Arteaga
Alex Arteaga

Universität der Künste Berlin (Deutschland - Spanien)

Kunst als Zugang. Ansätze einer ästhetischen Phänomenologie

Alex Arteaga studierte Klavier, Musiktheorie, Elektroakustische Musik und Architektur in Barcelona und Berlin und promovierte am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität Berlin. Er leitet die Forschungsgruppe Auditive Architektur und das Fach Auditive Architektur im Masterstudiengang Sound Studies an der Universität der Künste Berlin und arbeitet dort seit Herbst 2013 als Einstein Junior Fellow (Einstein Stiftung) an dem Forschungsprojekt „Architektur der Verkörperung“.


Dr. Dorian Astor

Dorian Astor
Dorian Astor

Paris (Frankreich)

Philosophie als Herrschsucht eines Instinkts

Dorian Astor, Absolvent der Ecole Normale Supérieure, studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft. Sein Spezialgebiet ist Friedrich Nietzsche. 2011 veröffentlichte er eine Nietzsche-Biographie (Gallimard). Derzeit arbeitet Astor an der Entwicklung eines Wörterbuchs über den Philosophen. Darüber hinaus übersetzte er Texte von Freud über dessen anthropologischen Ansatz. Seit 2013 moderiert Dorian Astor im Institut français Berlin eine monatliche Debattenreihe über die moderne und zeitgenössische Philosophie in Deutschland und Frankreich, die ab Herbst 2014 auch in weiteren deutschen Städten stattfinden wird.


Prof. Dr. Etienne Balibar

Etienne Balibar
Etienne Balibar

Professeur émérite, Paris-X Nanterre, Columbia University (Frankreich - USA)

Universum oder Multiversum: Allgemeinheit denken in der postmodernen Welt

Etienne Balibar, 1942 in Avallon geboren, ist emeritierter Professor für politische und Moralphilosophie an der Universität Paris X Nanterre. Ferner ist er Professor für Französisch, Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft, beigeordneter Professor am Institut für Anthropologie der University of California in Irvine und Lehrstuhlinhaber des Anniversary Chair für Philosophie an der Kingston University in London.


Dr. Silvana Ballnat

Silvana Ballinat
Silvana Ballnat

Universität Postdam (Deutschland - Mazedonien)

Was heißt es in einem Dialog zu sein?

Silvana Ballnat, geboren in Skopje, Mazedonien, studierte Philosophie an der Universität Hl. Kyrill und Method in Skopje und promovierte an der Universität Potsdam mit einer Arbeit über die Sprachphilosophie und Hermeneutik von Hans-Georg Gadamer. Momentan lebt Silvana Ballnat in Berlin und arbeitet als philosophische Autorin und Gastdozentin an verschiedenen Projekten und Institutionen in Mazedonien und Deutschland. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen philosophische Hermeneutik und Sprachphilosophie.


Dr. Elena Băltuță

Elena Baltuta
Elena Băltuță

Humboldt Universität zu Berlin (Deutschland - Rumänien)

Sein oder nicht sein. Der Streit um die Species bei Thomas von Aquin und Peter Olivi

Elena Băltuță, 1982 geboren, ist seit Oktober 2013 DAAD-Stipendiatin und Postdoktorantin an der Humboldt-Universität Berlin. Sie promovierte 2011 an der Universität Alexandru Ioan Cuza in Iaşi (Rumänien) mit einer Dissertation über die Erkenntnistheorie des Thomas von Aquin. Von 2011 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Alexandru-Dragomir-Institut der Rumänischen Gesellschaft für Phänomenologie in Bukarest. Sie ist Ratsmitglied in der rumänischen Vertretung der Internationalen Thomas-von-Aquin-Gesellschaft. Ihre Schwerpunkte liegen hauptsächlich in der Philosophie des Mittelalters, vor allem in der Erkenntnistheorie, den Intentionalitätstheorien und der Metaphysik.


Karol Beffa

Karol Beffa
Karol Beffa

ENS Paris (Frankreich) - Mitglied von PSL

Improvisations / Spinoza in Kiev

Karol Beffa ist Komponist und Pianist. Im Alter von 7 bis 12 Jahren machte er als Kinderdarsteller im Fernsehen auf sich aufmerksam, bevor er sich seinen musik-, geistes- und naturwissenschaftlichen Studien zuwandte. Beffa ist Absolvent der Ecole Normale Supérieure und studierte an der Ecole Nationale de la Statistique et de l'Administration Economique (ENSAE). 1988 wurde er im Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris aufgenommen, wo er acht Wettbewerbe gewann. Seit 2004 lehrt er Musikwissenschaften an der Ecole Normale Supérieure. Im Jahr 2000 vertrat er Frankreich bei der Internationalen Biennale für junge Kunst (BIG Torino). 2002 nahm er als jüngster Komponist an dem Festival Présences teil. Von 2006 bis 2009 hatte er ein Residenzstipendium als Komponist für das Orchestre National du Capitole de Toulouse. 2013 wurde Karol Beffa bei der Verleihung der Victoires de la Musique als ‛Bester Komponist des Jahres’ geehrt. 2012/13 lehrte er „Création artistique” am Collège de France.


Prof. Dr. Jocelyn Benoist

Jocelyn Benoist
Jocelyn Benoist

Université Paris I Panthéon-Sorbonne (Frankreich)

Die Philosophie und das Geräusch der Dinge

Jocelyn Benoist, Professor an der Sorbonne, ist derzeit als Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin tätig. Nach Arbeiten zur Phänomenologie und zur analytischen Philosophie schlägt er in seinen jüngsten Werken eine Brücke zwischen beiden Strömungen und befasst sich mit dem Konzept des Geistes in Hinsicht auf einen neuen Realismus.


Prof. Dr. Gérard Bensussan

Gérard Bensussan
Gérard Bensussan

Université de Strasbourg (Frankreich)

Philosophie der Erfahrung, Erfahrung der Philosophie

Gérard Bensussan ist Professor für Philosophie an der Universität Straßburg und Forscher am Pariser Husserl-Archiv (ENS). Er ist Mitglied mehrerer Forschungszentren in Frankreich und im Ausland und hatte bereits Lehraufträge in Deutschland, den Vereinigten Staaten, Brasilien, Chile, im Libanon und auch in Israel. Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche, deutsch-jüdische und zeitgenössische französische Philosophie.


Prof. Dr. Alessandro Bertinetto

Alessandro Bertinetto
Alessandro Bertinetto

Università degli studi di Udine (Italien)

Philosophie und Improvisation

Alessandro Bertinetto, 1971 in Viareggio geboren, ist seit 2009 Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Udine. Nach seiner Promotion im Jahr 2000 an der Universität Padua war er DAAD-Stipendiat an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ein Jahr darauf Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung an der Freien Universität Berlin. Seit 2012 ist Bertinetto Vorstandsmitglied der European Society for Aesthetics und des Scientific Board of the International Philosophy Colloquia Evian.


Prof. Dr. Georg W. Bertram

Georg Bertram
Georg Bertram

Freie Universität Berlin (Deutschland)

Was ist Kunst? 

Georg W. Bertram, 1967 geboren, ist seit August 2007 Professor für Philosophie auf Zeit an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie, Philosophie des Geistes, Ästhetik, Theorie der Normativität und Rationalität, Sozialontologie, Deutscher Idealismus (bes. Hegel), hermeneutische, neostrukturalistische und postanalytische Gegenwartsphilosophie. Seit 1996 ist Bertram Mitorganisator der Internationalen Philosophie-Kolloquien Evian (Genfer See).


Prof. Dr. Christian Bonnet

Christian Bonnet
Christian Bonnet

Université Paris I Panthéon-Sorbonne (Frankreich)

Die deutsche Philosophie: eine französische Leidenschaft 

Christian Bonnet ist Professor an der Sorbonne und Direktor des Centre d’histoire des systèmes de pensée moderne. Sein Forschungsschwerpunkt ist die deutschsprachige Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der nachkantischen Erkenntnistheorie. Daneben hat er verschiedene deutsche Philosophen, darunter Moritz Schlick (Fragen der Ethik, Allgemeine Erkenntnislehre), ins Französische übersetzt und ist Herausgeber einer Anthologie des logischen Empirismus.


Dr. Fabian Börchers

Fabian Börchers
Fabian Börchers

Freie Universität Berlin (Deutschland)

Verkörperter Geist - wie unsere Vernunft praktisch sein kann.

Fabian Börchers ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam, der University of Southampton und der University of Chicago und promovierte im Jahr 2011 an der Universität Potsdam. Neben der Handlungstheorie gehören zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten Überlegungen zum logischen Status der Ich-Du-Beziehung und des besonderen Charakters „zweitpersonaler“ Gründe, verschiedene Aspekte der Philosophie Ludwig Wittgensteins und die Frage, ob und wie die grundlegenden Normen und Werte von Lebensformen kritisch reflektiert werden können.


Prof. Dr. Tilman Borsche

Universität Hildesheim (Deutschland)

Ein seinsgeschichtlicher Deutungsversuch der Atompolitik Japans und Deutschlands nach Fukushima.

Prof. Dr. Tilman Borsche, geboren 1947 in Frankfurt am Main, Studium der Philosophie in Frankfurt, Paris, Bonn und Tübingen, Nebenfächer Japanologie, Sprachwissenschaft und Geschichte. 1979 Promotion in Tübingen: „Sprachansichten“. 1987 Habilitation in Bonn: „Was etwas ist“. Seit 1990 Professor für Philosophie und Leiter des Instituts für Philosophie der Universität Hildesheim. 2001-05 Dekan des Fachbereichs Erziehungs- und Sozialwissenschaften. 2009-13 Dekan des Fachbereichs Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation. 2013 Gastprofessur an der Rikkyo-Universität, Tokyo. Seit 1995 Herausgeber der Allgemeinen Zeitschrift für Philosophie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sprachphilosophie, Philosophie- und Begriffsgeschichte, Kulturphilosophie, Artikulationsformen des Denkens.


Prof. Dr. Christophe Bouton

Christophe Bouton
Christophe Bouton

Université Bordeaux III (Frankreich)

Kritisches Geschichtsbewusstsein und Vergangenheitsarbeit: Überlegungen zum kollektiven Erinnern 

Christophe Bouton, 1969 in Issy-les-Moulineaux geboren, Absolvent der Ecole Normale Supérieure, ist Professor für Philosophie an der Universität Bordeaux. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte der deutschen Philosophie von Kant bis Heidegger, Philosophie und Geschichtstheorien im 19. und 20. Jahrhundert, die Frage der Zeit in der modernen und zeitgenössischen Philosophie. Bouton hatte Lehraufträge an den Universitäten von Laval (Québec), Hamburg, Mailand sowie an der Southern Illinois University Carbondale.


Barbara Breitenfellner

Barbara Breitenfellner
Barbara Breitenfellner

Die Kunstwelt löst sich auf. Es gibt nur mehr intellektuelle Diskussionen in Swimmingpools. Mit Larry Scrives in der Wüste.

Barbara Breitenfellner 1969 in Kufstein, Österreich geboren, studierte an der Glasgow School of Art. Artist-in-residence am Atlantic Center for the Arts, Florida und an der Cité internationale des arts, Paris. Ihre Installationen und Performances sind Überlagerungen, Interferenzen, Verschiebungen, Implosionen. Ausstellungen u.a. Tramway (Glasgow), Autocenter (Berlin), HMKV (Dortmund) Le Confort Moderne (Poitiers), Galerie Manzoni Schäper (Berlin), Galerie Ropac (Paris). Sie lebt in Berlin.


Robert Cantarella

Robert Cantarella
Robert Cantarella

Faire le Gilles

Robert Cantarella studierte an der Ecole du Théâtre National de Chaillot bei Antoine Vitez. 1983 gründete er das Théâtre du Quai de la Gare und 1985 die Compagnie des Ours. Cantarella inszenierte Werke von Philippe Minyana, Lars Norén, Cervantes, Jean-Luc Lagarce, Jane Bowles, Tschechow, Shakespeare, Eduardo de Filippo und Robert Garnier. 2000 wurde er Direktor des Centre Dramatique National in Dijon, wo er das Festival Frictions en mai ins Leben rief. Von 2005 bis 2010 war er Ko-Direktor des CENTQUATRE in Paris. Cantarella inszenierte mehrfach für das Festival d’Avignon, zuletzt 2012 mit Un jeune se tue von Christophe Honoré und mit Faire le Gilles. 2014 inszenierter er Anna et Martha von Dea Loher. 2015 wird er wieder mit Christophe Honoré zusammenarbeiten und dessen Werk Violentes Femmes auf die Bühne bringen.


Prof. Dr. Emanuele Coccia

Emanuele Coccia
Emanuele Coccia

EHESS Paris (Frankreich)

Das Gute in den Dingen

Emanuele Coccia lehrt Philosophie an der  Ecole de Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris. Er hat hat in Macerata Berlin Paris und Florenz studiert. Zwischen 2008 und 2011 war er wissenschaftlicher Assistent für Philosophie am Philosophischen  Seminar in Freiburg im Breisgau.



Prof. Dr. Catherine Colliot-Thélène

Catherine Colliot-Thelene
Catherine Colliot-Thélène

Université de Rennes (Frankreich)

Eigentum und Gemeinschaft

Catherine Colliot-Thélène lehrt Philosophie an der Universität Rennes 1. Von 1999 bis 2004 leitete sie das Centre Marc Bloch in Berlin. 2008 war sie Gastwissenschaftlerin am Hamburger Institut für Sozialforschung, 2013 am Max-Weber-Kolleg in Erfurt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die politische Philosophie und die Soziologie, insbesondere in ihrer deutschen Tradition. Sie hat mehrere Werke von Max Weber übersetzt bzw. mitübersetzt und dem Autor mehrere Veröffentlichungen gewidmet. Derzeit beschäftigt sie sich mit den Grundlagen sozialer Rechte.


Prof. Dr. Marc Crépon

Marc Crépon
Marc Crépon

ENS Paris (Frankreich) - Mitglied von PSL

L'épreuve de la haine
Marc Crépon, 1962 geboren, ist Forschungsleiter am Centre national de la recherche scientifique (CNRS, Husserl-Archiv) und Leiter der philosophischen Fakultät der Ecole Normale Supérieure. Crépon beschäftigt sich insbesondere mit dem philosophischen Diskurs um Sprachen und Gemeinschaften in Deutschland und Frankreich, vor allem mit der Philosophie von Friedrich Nietzsche, Franz Rosenzweig und Jacques Derrida. Außerdem ist Marc Crépon als Übersetzer tätig.


Fanny de Chaillé

Fanny de Chaille
Fanny de Chaille

Le voyage d'hiver / Karaokurt

Fanny de Chaillé befasst sich vor allem mit Sprache und den dahinter liegenden Räumen, die sich in sprachlichen Wendungen verstecken und genutzt werden können. Ihre Arbeit kennt kein exklusives Genre: Theater, Tanz und Performance sind gleichermaßen vertreten. Seit 1995 macht sie ihre eigenen Stücke, Installationen und Performances: Karaokurt (1996), L’Ursonate; La Pierre de causette (1997); Le Robert (2000); Le Voyage d’hiver (2001); Wake Up (2003); Underwear, pour une politique du défilé (2003); Ta tata (2005); Gonzo Conférence oder A nous deux (2007). Gemeinsam mit Grégoire Monsaingeon als Duo „Les Velourses“ hat sie im Auftrag des Pariser Theaters Cité International, dem sie seit drei Jahren als assoziiertes Mitglied angehört, das Projekt Mmeellooddyy Nneellssoonn konzipiert. Außerdem entwarf sie im Rahmen ihrer Arbeit am Cité International Je suis un metteur en scène japonais (2011) sowie Passage à l'Acte gemeinsam mit dem plastischen Künstler Philippe Ramette. 2013 wurde sie zum Nouveau Festival du Centre Pompidou eingeladen. Im Rahmen des Festivals Concordan(s)e inszenierte sie 2014 gemeinsam mit Pierre Alferi das Stück Répète. Aktuell ist Fanny de Chaillé assoziierte Künstlerin des Espace Malraux, Scène nationale de Chambéry et de la Savoie.

 


Prof. Dr. Marc de Launay

Marc DeLaunay
Marc de Launay

ENS Paris (Frankreich) - Mitglied von PSL

Die Kontemplation im Bild reflektiert

Marc de Launay ist seit 1986 Forschungsmitglied am Centre national de la recherche scientifique (CNRS, Husserl-Archiv). Davor lehrte er 10 Jahre lang Philosophie an einem Gymnasium sowie an mehreren Hochschulen. Marc de Launay arbeitete außerdem als Herausgeber verschiedener Buchreihen bei Gallimard (1988-1998), dann bei Bayard (2001-2006) und übersetzte zahlreiche deutsche Philosophen (Kant, Schelling, Nietzsche, Husserl, Cohen, Rosenzweig, Scholem, Adorno, Habermas). Derzeit leitet er die Herausgabe des Werks von Nietzsche in der Pléiade-Reihe.


Thibaut de Ruyter

Thibaut de Ruyter
Thibaut de Ruyter

P... is not dead

Thibaut de Ruyter ist Architekt, Kunst- und Architekturkritiker und Kurator. Seit 2001 lebt und arbeitet er in Berlin. Er schreibt regelmäßig für die Magazine ArtPress, Il Giornale dell'Architettura, Fucking Good Art, Frieze d/e, Zitty. Seit 2006 ist er Mitglied der Französischen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA.

Thibaut de Ruyter kuratierte Ausstellungen zu den Themen Spiritismus und Neue Medien: Nam June Paik Award 2010 (Museum Kunstpalast Düsseldorf), Nam June Paik Award 2012 (Kunstmuseum Bochum), Ghosts Off The Shelf (Kunstraum Kreuzberg/Bethanien - CTM Berlin 2012), The Empty House (Museum Angewandte Kunst Frankfurt/Main 2013), INDUSTRIAL-Research (HMKV Dortmund 2013). 2012-13 war er an der Umstrukturierung des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt am Main beteiligt.


Fabrice de Salies

Fabrice DeSalies
Fabrice de Salies

Université Paris IV Sorbonne - Freie Universität Berlin (Frankreich - Deutschland)

So nahe, so fern - ich selbst 

Fabrice de Salies schrieb seine Abschlussarbeit über David Kellogg Lewis. Derzeit promoviert er an der Sorbonne bei Alexander Schnell und an der Freien Universität Berlin bei Georg Bertram zum Thema Mehrdeutigkeit des Seins bezogen auf die Auflösung des Selbst. Sein Forschungsschwerpunkt ist die (antike, mittelalterliche, klassische und zeitgenössische) Metaphysik und insbesondere das Verhältnis zwischen Sein und Subjektivität. Fabrice de Salies lebt seit 2008 in Berlin.


Camille de Toledo

Camille de Toledo
Camille de Toledo

La Chute de Fukuyama

Camille de Toledo, 1976 in Lyon geboren, initiierte die Europäische Gesellschaft der Autoren und verfasste mehrere experimentelle Romane sowie zahlreiche Essays. Neben seiner literarischen Arbeit ist er außerdem als Fotograf und Videomacher tätig. Seine jüngsten Projekte sind: Vies pøtentielles, ein literarischer Versuch, den Zustand der Zersplitterung des Menschen im 21. Jahrhundert zu erfassen; das Libretto und Video zur Oper The Fall of Fukuyama (Musik: Grégoire Hetzel) und Oublier, trahir, puis disparaître (2014). Toledos experimentelle Video-Reihe cinéma pauvre wurde bei zahlreichen Festivals gezeigt (Cannes, 2002); die Installation hantologie-s (2010) über die Metamorphose des Schreibens war 2011 in der Ménagerie de Verre in Paris ausgestellt. Seine jüngste Arbeit La transformation du Holocaust Denkmal en jardin japonais beschäftigt sich mit europäischer Erinnerungskultur und Landschaftsarchitektur.


Dr. Wolfram Eilenberger

Wolfram Eilenberger
Wolfram Eilenberger

Philosophie Magazin (Chefredakteur) (Deutschland)

Sport als ästhetische Erfahrung 

Wolfram Eilenberger, geb. 1972 in Freiburg im Breisgau, ist promovierter Philosoph und Chefredakteur des in Berlin erscheinenden Philosophie Magazins. Er ist ferner Autor zahlreicher Sachbücher und Romane und lehrt derzeit an der Universität der Künste Berlin.


Dr. Peter Engelmann

Peter Engelmann
Peter Engelmann
Bildquelle: Marina Faust

Passagen Verlag Wien (Österreich)

Dekonstruktion - eine Theorie der Kreativität 

Peter Engelmann, in Berlin geboren, ist Philosoph und Verleger. Er unterrichtete Philosophie an Universitäten in Deutschland, Österreich und den USA und ist Autor zahlreicher Texte zur Philosophie. 1987 gründete Peter Engelmann in Wien den Passagen Verlag, der sich insbesondere der Verbreitung zeitgenössischer französischer Philosophie im deutschen Sprachraum widmet. Engelmann ist Herausgeber vieler Autoren der Postmoderne und Dekonstruktion (J. Derrida, J.-F. Lyotard, J. Baudrillard, P. Virilio) sowie bedeutender Werke von A. Badiou, J.-L. Nancy und J. Rancière.


Prof. Dr. Gorgios Faraklas

Georgios Faraklas
Georgios Faraklas

Universität Panteïon Athen (Griechenland)

Wirtschaftspolitik schützen? Hegel und Arendt 

Georgios Faraklas, 1962 geboren, lehrt Philosophie an der Pantheion-Universität Athen. Seine Promotion schrieb er in Paris über die Individualität in der Hegelschen Rechtsphilosophie. Auf der Grundlage der Hegelschen Philosophie sucht Georgios Faraklas in der modernen Philosophie eine Art nicht-naturalistische und nicht-konventionalistische Begründung der politischen Normativität.


Ralph Findeisen

Ralph findeisen
Ralph Findeisen

Berlin (Deutschland)

Anmerkungen zu Jacques Rancières Ästhetik

Ralph Findeisen, 1967 geboren, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und verfasste seine Abschlussarbeit zum Thema Über Sublimation und das Böse. Neben anschließenden Tätigkeiten als freier Redakteur, Dozent und Moderator schrieb er von 2005 bis 2009 als Kunstkritiker für das Online-Magazin artnet. 2012 veröffentlichte er mehrere Romane im Selbstverlag.


Prof. Dr. Franck Fischbach

Franck Fischbach
Franck Fischbach

Université de Strasbourg (Frankreich)

Ich, das Wir, und Wir, das Ich ist: Welche Aktualität für den Hegelschen Geist 

Franck Fischbach, 1967 geboren, Absolvent der Ecole Normale Supérieure, lehrt Sozialphilosophie und deutsche Philosophiegeschichte an der Universität Straßburg. Er promovierte an der Sorbonne bei Bernard Bourgeois und habilitierte bei Jean-Francois Kervégan. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Geschichte der klassischen deutschen Philosophie, Marx, Sozialphilosophie. Als Forscher ist Fischbach Mitglied des Centre de Recherches en Philosophie allemande et contemporaine (Universität Straßburg). Ferner ist er Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschriften Cités und Actuel Marx.


Prof. Dr. Michael Foessel

Michaël Foessel
Michaël Foessel
Bildquelle: Jérôme Panconi

Université de Bourgogne (Frankreich)

Ende der Welt oder Ende einer Welt? 

Michael Foessel, Absolvent der Ecole Normale Supérieure, lehrt Philosophie an der Ecole Polytechnique und ist Mitherausgeber der Zeitschrift Esprit. Er ist ausgewiesener Experte für deutsche Philosophie und politische Philosophie und beschäftigt sich insbesondere mit Kant und Paul Ricoeur.


Prof. Dr. Arnaud François

Arnaud François
Arnaud François

Université de Toulouse Le Mirail (Frankreich)

Philosophie und Literatur: die Philosophie Émile Zolas

Arnaud François, 1978 geboren, lehrt an der Universität Toulouse II-Le Mirail. Er ist Ko-Präsident der Organisation Francophone pour la Formation et la Recherche Européennes en Sciences humaines (OFFRES), Mitbeauftragter für die Koordinierung des Master Erasmus Mundus - EuroPhilosophie, Vereinssekretär der Société des amis de Bergson und Koautor der Annales bergsoniennes (PUF, Reihe Épiméthée).


Maike Freess

Maike Freess
Maike Freess

Tanzen Sie?

Maike Freess, 1965 in Leipzig geboren, studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle. Sie war Stipendiatin des Deutsch-Französischen Jugendwerks und studierte an der Ecole des Beaux-Arts in Paris bei Christian Boltanski. 1997 hatte sie einen Lehrauftrag an der Ecole des Beaux-Arts in Le Mans. Maike Freess lebt und arbeitet in Berlin.

www.maikefreess.com


Prof. Dr. Markus Gabriel

Markus Gabriel
Markus Gabriel

Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn (Deutschland)

Könnte alles Grün sein? - Der Sinn von Sein

Markus Gabriel, 1980 geboren, lehrt seit 2009 Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn und war damit seinerzeit der jüngste deutsche Hochschulprofessor für Philosophie. Er studierte Philosophie, Klassische Philologie, Neuere Deutsche Literatur und Germanistik in Hagen, Bonn und Heidelberg. Dort promovierte er 2005 bei Jens Halfwassen über die Spätphilosophie Schellings. 2008 folgte in Heidelberg seine Habilitation über Skeptizismus und Idealismus in der Antike. Von 2008 bis 2009 war er Assistenzprofessor an der Philosophischen Fakultät der New School for Social Research in New York City.


Prof. Dr. Alexander Garcia Düttmann

Alexandre Garcia-Düttmann
Alexandre Garcia-Düttmann

University of London (UK)

Philosophie in der Nacht

Alexander Garcia Düttmann, geboren in Barcelona, lehrt philosophische Ästhetik an der Universität der Künste in Berlin. Er lebte zwanzig Jahre in London und war dort zuletzt Dozent am Goldsmiths College. In Paris studierte er bei Jacques Derrida, dessen Werke er ins Deutsche übersetzte. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen Teilnahme. Bewußtsein des Scheins (Konstanz University Press, 2011) und Naive Kunst. Ein Versuch über das Glück (August Verlag, 2012).


Prof. Dr. Gunter Gebauer

Gunter Gebauer
Gunter Gebauer

Freie Universität Berlin (Deutschland)

Der fragile Mensch und seine Gegenkräfte

Gunter Gebauer ist emeritierter Professor für Philosophie und Sportsoziologie an der Freien Universität Berlin. 1969 promovierte er an der Technischen Universität Berlin, 1975 folgte seine Habilitation an der Technischen Universität Karlsruhe. Seit 1978 ist Gunter Gebauer Professor an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Historische Anthropologie, Sozialphilosophie, Sprachtheorie und Theorie des Sports.


Prof. Dr. Katia Genel

Katia Genel
Katia Genel

Université Paris I Panthéon-Sorbonne (Frankreich)

Que peut la critique face aux nouvelles formes d'autorité ?

Katia Genel lehrt Philosophie an der Sorbonne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen bei den gesellschaftskritischen Ansätzen und ihren methodologischen Aspekten. Ihre Publikationen beschäftigen sich mit der deutschen und französischen Philosophie und Soziologie, der politischen Philosophie und der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Ferner hat sie eine Textsammlung von Horkheimer und Adorno mitübersetzt.


Agnès Geoffray

Interview oder wie meine Eltern starben oder wie ich zur Kunst gekommen bin

Agnès Geoffray, plastische Künstlerin, studierte an der Kunsthochschule Lyon und Paris. Sie war Artiste in Residence an der Rijksakademie Amsterdam (2003) und Stipendiatin der Villa Medicis Rom (2011). Ihre Werke waren zuletzt in der Kunsthalle Mainz, in der Kunsthalle Wien, im Le Magasin in Grenoble, im Centre de la Photographie in Genf und im Centre photographique d'Ile de France zu sehen. Ihre Arbeiten sind Bestandteil der Sammlung des Fond National d’Art Contemporain sowie einiger namhafter Privatsammlungen. Im Verlag La Lettre volée sind zwei Veröffentlichungen über ihr Werk erschienen: Ultieme Hallucinatie  und Profond silence.


Julia Giesbert

Julia Giesbert
Julia Giesbert

Wir mussen reden. Ein Streitgespräch zwischen Mensch und Tier.

Julia Giesbert studierte Puppenspielkunst  an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin von 2004 bis 2009. Seither arbeitet sie freiberuflich als Puppenspielerin und Schauspielerin für Theater, Film und Fernsehen. Gastengagements führten sie ans Stadttheater Freiburg, Oldenburg and Braunschweig, an das Schauspielhaus Bochum und an das Stadstheater Malmö. Julia Giesbert lebt mit ihrer Familie in München.


Laura Gozlan

Laura Gozlan
Laura Gozlan

The Talking Apparatus and the Bookshelf

Laura Gozlan, 1979 geboren, studierte Szenographie an der TAIK in Helsinki, an der Ecole Nationale Supérieure des Arts Décoratifs in Paris, dann am Le Fresnoy - Studio national des Arts Contemporains. Sie arbeitete als Artiste in Residence in der Casa de Velazquez in Madrid und im Hangar in Barcelona. Zu Ihren Arbeiten gehören experimentelle Filme, Videos und visuelle Installationen aus Text- und Bildmaterial, Skulpturen und Modellen. Gozlan bedient sich Bildern der unterschiedlichsten Filmgenres und Wissenschaftsdokumentationen. Sie beschäftigt sich mit wissenschaftlichen und architektonischen Utopien. Ihre jüngsten Werke sind von den Arbeiten des Kosmologen Stephen Hawking und von der Raumfahrtgeschichte inspiriert. Ihre Filme waren bereits im Grand Palais, im Jeu de Paume, bei der Nuit Blanche 2009 in Paris, in der Cinémathèque française und bei den Festivals Premiers Plan in Anger, Regensburger Kurzfilmwoche, Interfilm Berlin und Loop in Barcelona zu sehen. Ihre Arbeiten wurden in der La Galeriein Noisy-le-sec, beim 57. Salon de Montrouge, im Atelier Rouart in Paris, in der Galerie ERG in Brüssel und im Kunstzentrum Micro Onde in Vélizy-Villacoublay gezeigt. Gozlan lebt und arbeitet in Paris.


Robert Hatisi

Robert Hatisi
Robert Hatisi

Das Tiefgründigste im Menschen ist die Haut / Spinoza in Kiev

Robert Hatisi, 1973 in Kairo geboren, ist ein deutsch-rumänischer Schauspieler. Nach seinem Studium an der Ecole Supérieure d’Art Dramatique in Paris begann Hatisi 2001 seine umfangreiche Bühnenlaufbahn mit Engagements im Ensemble Styx-Théâtre am Theater von Châtillon mit den Aufführungen Out of Nothing und One Day 49, im Ensemble Klein/Leonarte am Theater La Ferme du Buisson mit der Performance Addict und im Ensemble Les Petits Pieds mit den Werken Medea von Euripides und Der Tausch von Paul Claudel am Theater von Auxerre und Rungis. 2006 war er Mitbegründer des Ensembles Les Chiens de Navarre um den Theaterregisseur Jean-Christophe Meurisse, dessen Stücke - Une Raclette, L'Autruche peut mourir d’une crise cardiaque en entendant une tondeuse à gazon, Nous avons les machines, Les Danseurs ont appréciés la qualité du parquet, Quand Je pense qu’on va vieillir ensemble - von 2007 bis 2013 in Gennevilliers, Paris, (Centre Pompidou, Ménagerie de Verre, Les Bouffes du Nord), Marseille, Lille, Toulouse, Lyon, Poitiers, Bordeaux und Besançon aufgeführt wurden. Ferner war das Ensemble Gast bei den Festivals von Lausanne (Schweiz), Charleroi (Belgien) und Brooklyn, New York City (USA).


Dr. Katia Hay

Katia Hay
Katia Hay

Universität Freiburg (Deutschland)

Insomnie, Träume und Unbewusstes

Katia Hay hat Philosophie und Literatur in Madrid, München, Paris und London studiert. 2008 schloss sie ihre Dissertation im Rahmen einer doppelten Promotion über Schelling und das Tragische an der Ludwig-Maximiliens-Universität München und der Universität Sorbonne Paris IV ab (erscheint 2012). Sie hat in New York, Freiburg, Lissabon und Leiden gelehrt und arbeitet an einem Projekt zu Nietzsche mit einem Forschungsstipendium von der FCT (Portugal).


Dr. Felix Heidenreich

Felix Heidenreich
Felix Heidenreich

Universität Stuttgart (Deutschland)

Die Idee der Europäischen Republik

Felix Heidenreich ist seit 2005 wissenschaftlicher Koordinator an der Universität Stuttgart. Er studierte Philosophie und Politikwissenschaften in Heidelberg, Paris und Berlin und promovierte über das Verhältnis von Anthropologie und Modernetheorie bei Hans Blumenberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Politische Theorie, Kulturphilosophie, Kulturpolitik und Wirtschaftsethik.


Priv.-Doz. Jörn Henrich

Jörn Heinrich
Jörn Henrich

Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutschland)

Philosophische Perspektiven im Jazz

Jörn Henrich ist promovierter Philosoph und habilitierter Wissenschaftshistoriker. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der philosophischen und kulturellen Relevanz der exakten Wissenschaften und in der Geschichte der Rationalität. Seine Interdisziplinarität führte ihn 2011 an das Mainzer Studium generale, an dem bis heute tätig ist. Seit Schulzeiten macht Henrich Musik; von 2005 bis 2009 war er Kontrabassist der Jazzband des Auswärtigen Amts. Neben zahlreichen Festivals und JazzClubs spielte er auch in der Tonhalle Düsseldorf und in den Philharmonien in St. Petersburg und Donetzk.


Gary Hill

Gary Hill
Gary Hill

Remarks on Color

Gary Hill, 1951 in Santa Monica (Kalifornien) geboren, hat sich insbesondere mit seinen Videoinstallationen einen Namen gemacht. Er studierte an der Arts Students League in Woodstock, New York. Heute lebt und arbeitet Hill in Seattle. 1995 erhielt er bei der Biennale in Venedig den Goldenen Löwen für Skulptur. Seine Werke sind weltweit zu sehen: Centre Georges-Pompidou Paris (1993), Guggenheim SoHo, New York (1995), Whitney Museum New York (1998), Musée d'art contemporain Montréal (1998), Aarhus Kunstmuseum Dänemark (1999), Fondation Cartier pour l'art contemporain (2007). 2013 inszenierte Gary Hill die Oper Fidelio von Beethoven in der Oper von Lyon.


Prof. Jean-François Kervégan

Jean-François Kervegan
Jean-François Kervégan

Université Paris I Panthéon-Sorbonne (Frankreich)

Was macht eine Gesellschaft aus?

Jean-François Kervégan lehrt Philosophie an der Sorbonne. Er ist Mitglied des Vorstands der Internationale Hegel-Vereinigung und Leiter des Forschungsgruppe "Normes, Sociétés, Philosophies" (NoSoPhi). Er ist Seniormitglied des Institut Universitaire de France. Sein Forschungsschwerpunkte sind einerseits der deutsche Idealismus (Hegel, Kant) und andererseits die Frage der normativen Vernunft und die zeitgenössische Rechtsphilosophie.


Mériam Korichi

Mériam Korichi
Mériam Korichi

Die Nacht der Philosophie / Spinoza in Kiev

Mériam Korichi ist studierte und promovierte Philosophin. Beruflich hat sie sich in erster Linie der Theaterkunst verschrieben. Zunächst als Autorin und Regisseurin für das Théâtre des petits pieds (Medea nach Euripides, 2003-2004; Der Tausch (erste Version)von Paul Claudel, 2005). Seit 2007 arbeitet sie regelmäßig mit Dan Jemmett zusammen - übersetzte, adaptierte und inszenierte gemeinsam mit ihm: Die Komödie der Irrungen von Shakespeare (Théâtre Vidy-Lausanne, Théâtre Bouffes du Nord), Ubu in Ketten von Alfred Jarry (Théâtre du Phénix in Valencienne, Théâtre de l'Athénée), Richard III. (Festival Printemps des Comédiens) und Hamlet (Comédie-Française) von Shakespeare, Die lächerlichen Preziösen von Molière, Der große Zauber von Eduardo de Filippo(Comédie-Française). Korichi fördert immer wieder Begegnungen an der Schnittstelle zwischen den Disziplinen. In diesem Zeichen steht auch die von ihr konzipierte und kuratierte Nacht der Philosophie (Ecole Normale Supérieure Paris, 4. Juni 2010; Institut français London, 7. Juni 2012 und 8. Juni 2013; Maison de France Berlin, 13. Juni 2014; Centre Culturel San Martin in Buenos Aires, September 2014). Gemeinsam mit Mehdi Dehbi inszenierte sie Die Gerechten von Albert Camus auf Arabisch mit Schauspielern aus Palästina, Jordanien und Syrien (Théâtre de Liège, Jeu de Paume). Als Autorin hat Korichi bei Gallimard mehrere Veröffentlichungen herausgebracht: Lettres sur le mal, Notions d’esthétique, Notions d’éthique, Andy Warhol. 2013 gründete sie das nur aus Frauen bestehende Künstlerkollektiv Amazones Princesas.


Perrine Lacroix

Perinne Lacroix
Perinne Lacroix

Winfried

Perrine Lacroix studierte an der Ecole Nationale Supérieure des Arts décoratifs in Paris. 1996 gründete sie den Verein Les Marabout’ficelles, im Rahmen dessen sie Kinder an zeitgenössische Kunst heranführt. Von 2000 bis 2004 leitete Lacroix das Rez d’art contemporain in Meyzieu, seit 2004 leitet sie das Kunstzentrum La BF15 in Lyon. In Mulhouse beteiligte sie sich an der Realisierung eines Kunstwerks, das die Stadt für das Hochhausviertel Les Coteaux in Auftrag gegeben hat. Die Künstlerin lebt in Lyon.


Prof. Dr. Guillaume Le Blanc

Guillaume LeBlanc
Guillaume Le Blanc

Université Bordeaux III (Frankreich)

Die soziale Unsichtbarkeit

Guillaume Le Blanc lehrt Philosophie an der Universität Bordeaux Montaigne. Er ist Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift Esprit, Herausgeber der Verlagsreihe Pratiques théoriques (PUF) und Forschungsbeauftragter an der Universität Bordeaux Montaigne. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Sozialphilosophie, zeitgenössische französische Philosophie, Philosophie der Normen im Dialog mit den Sozialwissenschaften.


Prof. Dr. Jérôme Lèbre

Jérôme Lebre
Jérôme Lebre

Collège international de philosophie-Paris (Frankreich)

Für Statik -  Ein Versuch, auf die globale Beschleunigung zu antworten

Jérôme Lèbre, Absolvent der Ecole Normale Supérieure, promoviert und habilitiert, unterrichtet Philosophie in geisteswissenschaftlichen "Vorbereitungsklassen" für die Hochschule. Er ist Programmleiter am Collège international de philosophie, Mitglied des Collège des études juives et de philosophie contemporaine (Sorbonne) und koordiniert gemeinsam mit Carmelo Meazza den wissenschaftlichen Beirat der europäischen Zeitschrift Phasis. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Romantik und der deutsche Idealismus und Themen wie Charakter und Stabilität, Geschwindigkeit und Immobilität.


Luminous Frenzy Sound System

Luminous Frenzy Sound System
Luminous Frenzy Sound System

P...is not dead

Luminous Frenzy Sound System ist ein seit 1990 bestehendes DJ-Kollektiv bestehend aus DJ Luminous, Mr Frenzy und DJ Supa B. Bei der Nacht der Philosophie 2012 und 2013 in London nahmen die DJs das Publikum auf eine einmalige musikalische und philosophische Reise mit - 12 Stunden Musik und Texte im Zeichen des Tractatus Logico-Philosophicus von Wittgenstein. Um 3 Uhr morgens bebte das ganze Haus im Rhythmus ihrer Beats, die für jeden Geschmack etwas bereit hielten.


Dr. Arnaud Macé

Arnaud Macé
Arnaud Macé

Université de Franche-Comté (Frankreich)

Die Erfindung der Natur im Antiken Griechenland

Arnaud Macé, 1972 in Coutances geboren, studierte Philosophie an der Ecole Normale Supérieure (Fontenay-St-Cloud) und promovierte über Platon. Seit 2004 ist er Juniorprofessor für Antike Philosophie an der Universität der Franche-Comté in Besançon, seit 2007 Mitglied des Exekutivausschusses der International Plato Society. In seiner Habilitationsschrift (2013) präsentiert er seine Beiträge zur Entwicklung der Idee der Natur im alten Griechenland.


Prof. Dr. Thomas Macho

Thomas Macho
Thomas Macho

Humboldt Universität Berlin (Deutschland)

Fesseln der Zeit

Thomas Macho, 1952 geboren, studierte Philosophie an der Universität Wien. Er ist heute Philosoph und Kulturwissenschaftler, Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin und gegenwärtig Fellow am Internationalen Kolleg „Morphomata – Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen“ der Universität Köln. Macho ist außerdem Mitglied des Beirats des Kulturforums der Österreichischen Botschaft Berlin und Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Hygiene-Museums Dresden.


Prof. Dr. Miroslav Marcelli

Marcelli Miroslav
Miroslav Marcelli

Universität Bratislava (Slovakei)

Nächtliche Philosophie, urbane Philosophie

Miroslav Marcelli, geboren in der Slowakei, ist Leiter des Instituts für elektronische Kultur und Semiotik der Karls-Universität Prag. Seit 1971 arbeitet er an der Philosophischen Fakultät der Comenius-Universität Bratislava. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte der Philosophie, Epistemologie, Semiotik, Argumentationstheorie, der städtische Raum aus philosophischer Perspektive. Marcelli ist außerdem als Übersetzer tätig, u.a. von Piaget, Foucault, Deleuze und Latour.


Prof. Dr. Elise Marrou

Elise Marrou
Elise Marrou

Husserl Archiv an der ENS (Frankreich)

Wir-Sagen: Welche Autorität für die erste Person Plural?

Elise Marrou, Absolventin der Ecole Normale Supérieure, promovierte in zeitgenössischer Philosophie an der Sorbonne (2009) und forscht derzeit am Pariser Husserl-Archiv. Sie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Formen des modernen Skeptizismus und der gegenwärtigen Transformation von Subjektivität. In diesem Jahr hat sie am Husserl-Archiv das Seminar Lexiques du donné über den Begriff des Gegebenen an der Schnittstelle zwischen der Philosophie der Wahrnehmung und der allgemeinen Erkenntnistheorie mitgeleitet.


Dr. Jean-Claude Monod

Jean-Claude Monod
Jean-Claude Monod

ENS Paris (Frankreich) - Mitglied von PSL

Zwischen Säkularisierung und Laizismus, oder: drei Rhetoriken der Säkulariesierung

Jean-Claude Monod, 1970 geboren, ist Philosoph und Forscher am Centre national de la recherche scientifique (CNRS). Mit 15 Jahren schrieb er sein erstes Drehbuch, Les Djinns, das bei dem Wettbewerb Victor Hugo (Kulturministerium) in die Endauswahl kam und so zum Teil verfilmt werden konnte. Monod realisierte drei bedeutende Kurzfilme und publizierte u.a. zu Foucault.


Dr. Teresa Pedro

Teresa Pedro
Teresa Pedro

Technische Universität Berlin (Deutschland)

How long is now? Das philosophische Paradox der Zeitwahrnehmung

Teresa Pedro ist seit 2011 Postdoc-Stipendiatin und Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin und am Instituto de Filosofia da Linguagem der Universidade Nova in Lissabon. Gegenwärtig arbeitet sie an einem Forschungsprojekt zur Zeitwahrnehmung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind in historischer Hinsicht die klassische deutsche Philosophie (Kant, Fichte, Hegel, Schelling) und die frühe Filmtheorie (Münsterberg); in systematischer Hinsicht Erkenntnistheorie, Philosophie des Geistes und Ästhetik.


Prof. Dr. Catherine Perret

Université Paris VIII (Frankreich)

Ein unmittelbar politischer Körper


Sophie-Aude Picon

Sophie-Aude Picon
Sophie-Aude Picon

Spinoza in Kiev

Sophie-Aude Piconist Schauspielerin und Musikerin. Sie studierte am Conservatoire National Supérieur d’Art Dramatique und anschließend in Russland bei Piotr Fomenko im Rahmen des Stipendiums Villa Médicis Hors les Murs.

Picon spielte unter der Regie von: Emmanuel Demarcy-Mota in Sechs Personen suchen einen Autor von Pirandello; Julie Brochen in Der lebende Leichnam von Tolstoi; Joël Jouanneau in Le Pays lointain von Jean-Luc Lagarce; Irène Bonnaud in Sonnenuntergang von Isaak Babel, Der Pflug und die Sterne von Sean O’Casey, Le Prince travesti von Marivaux, Lenz von Büchner; Stuart Seide in Fractures (Strangers, babies) von Linda McLean.

Gemeinsam mit David Lescot inszenierte sie Il Mondo della luna von Haydn im MC93 in Bobigny und Rake’s Progress von Stravinski in der Opéra de Lille; gemeinsam mit Irène Bonnaud Les Troqueurs von Antoine d’Auvergne und Kurt Weill-New York im Atelier Lyrique der Opéra de Paris. Bei Gallimard hat Sophie-Aude Picon eine Biographie von Sarah Bernhardt herausgebracht.


Prof. Dr. Gérard Raulet

Gérard Raulet
Gérard Raulet

Université Paris IV Paris-Sorbonne (Frankreich)

Nach der Postmoderne - Welche politische Philosophie?

Gérard Raulet ist Professor für deutsche Ideengeschichte an der Sorbonne. Er leitet die Forschungsgruppe zur Weimarer Republik am Pariser Maison des Sciences de l‘Homme und war von 1999 bis 2003 Direktor der Forschungseinheit UPRES-A 8004 „Zeitgenössische politische Philosophie“ (CNRS/ENS Lettres et Sciences humaines). Seine Publikationen beschäftigen sich mit der zeitgenössischen politischen Philosophie, mit der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule, mit Walter Benjamin und der Psychoanalyse.


Monika Rinck

Monica Rinck
Monica Rinck

Honigprotokolle

Monika Rinck, 1969 in Zweibrücken geboren, lebt in Berlin. 1998: neues von der phasenfront – ein Theoriecomic über unproduktive Phasen bei bbooks Berlin. 2001 erschien Begriffsstudio 1996 – 2001, 2004 der Lyrikband Verzückte Distanzen. Im Oktober 2006 folgte der Essayband Ah, das Love-Ding!, im Frühjahr 2007 der Lyrikband zum fernbleiben der umarmung, 2008 das Hörbuch Pass auf, Pony. 2009 folgt der Lyrikband HELLE VERWIRRUNG / Rincks Ding- und Tierleben. Im Herbst 2011 erschien PARA-Riding (mit Christian Filips) als roughbook 015 und die kollektive Poetologie Helm aus Phlox (mit Cotten, Falb, Jackson, Popp). Außerdem: Ich bin der Wind - Geschwinde Lieder für Kinder (mit W. Taubert, K. Tchemberdji). Im Frühjahr 2012 erschien ihr jüngster Lyrikband Honigprotokolle. 2010 erhielt Rinck den Georg-K-Glaser-Preis, 2012 den Kunstpreis Berlin Literatur, 2013 den Peter-Huchel-Preis für das Buch Honigprotokolle. Im Winter 2013 erschien HASENHASS – eine Fibel in 47 Bildern. Monika Rinck ist Mitglied im P.E.N.-Club, der Lyrikknappschaft Schöneberg und der Akademie der Künste Berlin. Sie kooperiert mit Musikern und Komponisten und lehrt von Zeit zu Zeit.


Cia Rinne

Cia Rinne
Cia Rinne
Bildquelle: Joachim Eskildsen

Eine kurze Geschichte des Entweder-Oder

Cia Rinne, 1973 in Göteborg geboren, wuchs in Deutschland auf und studierte Philosophie, Geschichte und Sprachen in Frankfurt, Athen und Helsinki. Sie schreibt visuelle und konzeptuelle Poesie in mehreren Sprachen. Zuletzt erschienen notes for soloists (2009) und should we blind ourselves and leave thebes / a short history of either or (2013). Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Grimmuseum Berlin und bei Signal in Malmö ausgestellt sowie auf der 16. Print Triennale im Kumu Art Museum in Tallinn, wo ihre Installation the letter i see ausgezeichnet wurde. Cia Rinne lebt und arbeitet in Berlin. 


Prof. Dr. Martin Saar

Johann  Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main (Deutschland)

Das Volk, das nicht eines ist. Französisch-deutsche Perspektiven in der Philosophie der Demokratie 

Martin Saar, 1970 geboren, ist seit April 2014 Professor für Politische Theorie an der Universität Leipzig. Er promovierte und habilitierte sich an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Saar lehrte Philosophie und Politikwissenschaft in Frankfurt am Main, Bremen, Hamburg, New York und Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind: politische Theorie der Gegenwart und politische Ideengeschichte, Sozial- und politische Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts.


Prof. Dr. Arno Schubbach

Arno Schubbach
Arno Schubbach

Universität Basel (Schweiz)

Über Anfänge 

Arno Schubbach. Studium der Mathematik, Informatik und Philosophie in Darmstadt und Berlin; Diplom der Mathematik an der Humboldt-Universität zu Berlin 1999; ebenda Promotion im Fach Philosophie 2005 mit der Arbeit "Subjekt im Verzug. Zur Rekonzeption von Subjektivität mit Jacques Derrida"; 2013 Habilitation an der Universität Basel im Fach Philosophie mit der Schrift "Die Genese des Symbolischen. Zu den Anfängen von Ernst Cassirers Kulturphilosophie". Von September 2009 bis August 2013 neben Michael Hagner Leiter des Moduls "Wahrnehmung, implizites Bildwissen und Erkenntnis"; seit September 2009 FAG-Assistenzprofessor "Theorie der Bilder" an der Universität Basel und Leiter des eikones-Graduiertenkollegs "Das Bild als Artefakt".


Craig Schuftan

Craig Schuftan
Craig Schuftan

Eine kleine Nacht Fieber - The Philosophy of Disco

Craig Schuftan ist Autor und Radiomoderator. Seine Performance Eine Kleine Nacht Fieber beschäftigt sich mit der Disco-Kultur, mit ihrer Geschichte und Philosophie, von der Frankfurter Schule bis hin zu Funky Town. Soundtracks von Disco-Klassikern runden die Performance ab, sodass Sie am Ende vielleicht genau das tun, was Adorno und die Disco Sucks-Verfechter für unmöglich hielten: denkend tanzen.


Marion Schumm

Marion Schumm
Marion Schumm

Université Paris X Nanterre (Frankreich)

Körpertechniken und Körperbilder

Marion Schumm promoviert an der Université Paris Ouest Nanterre über die phänomenologische Anthropologie bei Hans Blumenberg (unter der Leitung von Stéphane Haber) und arbeitet an der digitalen Edition von Briefen und Texten im Rahmen der Forschungsgruppe „Berliner Intellektuelle 1800-1830“ (unter der Leitung von Anne Baillot, HU). Sie hat bereits mehrere Aufsätze über Hans Blumberg und die philosophische Anthropologie veröffentlicht.


Esther Shalev-Gerz

Esther Shalev-Gerz
Esther Shalev-Gerz

D’eux (On Two)

Esther Shalev-Gerz, in Litauen geboren und in Israel aufgewachsen, ist Fotografin, Konzept- und Videokünstlerin. Seit 1984 lebt sie in Paris. Mit ihren Arbeiten - Inszenierungen der Entstehung von Geschichte, Wissen und kultureller Identität - genießt sie internationales Ansehen. Shalev-Gerz lehrt Fine Arts an der Kunsthochschule Valand, Universität Göteborg, in Schweden, wo sie derzeit auch das internationale Forschungsprojekt Trust and the Unfolding Dialogue leitet.

Ihre jüngsten Ausstellungen: La Mémoire en Mouvement, Galerie de l’UQAM, Montréal, Kanada, 7. März - 12. April 2014; Esther Shalev-Gerz, The Belkin Art Gallery, UBC, Vancouver, Kanada, 2013; Describing Labor, The Wolfsonian-Florida International University, Miami Beach, USA, 2012; Esther Shalev-Gerz, Entre l’écoute et la parole, Musée cantonal des Beaux-Arts, Lausanne, Schweiz, 2012 ; Esther Shalev-Gerz, Kamloops Art Gallery, Kamloops, Kanada, 2012; Ton image me regarde !?, Jeu de Paume, Paris, Frankreich, 2010. Ihre Arbeiten sind Bestandteil international renommierter Sammlungen. 24 Monographien sind bislang zu ihrem Werk erschienen. Zuletzt veröffentlichte Shalev-Gerz The Contemporary Art of Trusting Uncertainties and Unfolding Dialogues, Art and Theory Publishing (2013) - eine illustrierte Anthologie um ihr künstlerisches Werk.

http://www.shalev-gerz.net/


Dr. Christian Sommer

Christian Sommer
Christian Sommer

ENS Paris (Frankreich) - Mitglied von PSL

Humanismus – Antihumanismus – Posthumanismus. Deutsch-französische Konstellationen

Christian Sommer ist Forscher am Husserl-Archiv Paris (Centre national de la recherche scientifique / Ecole Normale Supérieure). Seine letzte Buchveröffentlichung handelt von Heidegger und dessen Rektoratsrede.


Prof. Dr. Davide Sparti

Università di Siena (Italien)

Identität und Improvisation : unerwartete philosophische Verwandtschaften

Davide Sparti ist ein italienischer Philosoph und Soziologe. Er promovierte am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, war Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung und Fellow am Collegium Budapest. Nach Lehrtätigkeiten an den Universitäten Mailand und Bologna ist Davide Sparti heute Professor an der Universität Siena. Seine Veröffentlichungen beschäftigen sich mit der Erkenntnistheorie der Sozialwissenschaften, der Beziehung zwischen Identität und Anerkennung, Performativität und Improvisation, Wittgenstein, Cavell und Foucault. Sparti ist Mitbegründer der Zeitschrift Studi Culturali.


Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer

Pirmin Stekeler-Weithofer
Pirmin Stekeler-Weithofer

Universität Leipzig (Deutschland)

Ironische Polemik zwischen feindlichen Brüdern. Stirner und Marx zum Problem der Entfremdung in Rede und Handlung

Pirmin Stekeler-Weithofer, 1952 geboren, ist seit 1992 Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Leipzig. Er studierte Mathematik, Philosophie, Theoretische Linguistik und Literaturwissenschaft in Konstanz, Berlin, Prag und Berkeley, promovierte 1984 und habilitierte sich 1987. Seine Arbeits- und Publikationsschwerpunkte sind: Philosophie von Sprache, Handlung, Geist, Mathematik und exakten Wissenschaften; Platon, Kant, Hegel und Nietzsche.


Dr. Marita Tatari

Marita Tatari
Marita Tatari

Freie Universität Bochum (Griechenland - Deutschland)

Die Kunst nicht fortschrittlich denken 

Marita Tatari studierte Altphilologie in Griechenland, absolvierte ein Postgraduiertenstudium in Straßburg bei Philippe Lacoue-Labarthe und promovierte dort in Philosophie bei Jean-Luc Nancy. Seit 2011 hat sie eine DFG-Forschungsstelle am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr Universität Bochum. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind: Teleologische und nicht-teleologische Theatergeschichte, Theater- und Medienphilosophie, szenische Konfiguration als Bezugnahme, Theorie der szenischen Handlung in dramatischen und nicht-dramatischen Theaterformen, Handlung in Hegels Ästhetik.


Prof. Dr. Holm Tetens

Freie Universität Berlin (Deutschland)

Descartes und die Zombies. Wie aktuell ist der cartesianische Dualismus?

Holm Tetens, 1948 geboren, studierte Philosophie, Mathematik und Soziologie. 1987-1988 Vertretung des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie an der Universität Göttingen. 1988-1994 Professor für theoretische Philosophie an der Universität Paderborn. Seit 1994 Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Philosophie mit den Schwerpunkten Logik, Argumentationstheorie und Philosophie der Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Weitere Forschungsinteressen: Metaphysik, Existenzphilosophie, Religionsphilosophie.


Samuel Thoma

Samuel Thoma
Samuel Thoma

(Deutschland)

Phänomenologische Philosophie als Kritik der psychiatrischen Vernunft - eine deutsch-französische Tradition 

Samuel Thoma, 1985 geboren, studierte Medizin und Philosophie in Berlin und Lyon. Seit 2012 absolviert er seine Facharztausbildung in Berlin. Seit 2013 promoviert er im Fach Philosophie an der Universität Heidelberg bei Thomas Fuchs. Seine Forschungsschwerpunkte sind: phänomenologische Anthropologie, französische Phänomenologie, phänomenologische Psychopathologie, theoretische Grundlagen der Sozialpsychiatrie, Geschichte der Psychiatrie. Dazu hat er hat mehrere Publikationen und Rezensionen herausgebracht.


Prof. Dr. Denis Thouard

Thouard Denis
Thouard Denis

Marc Bloch Zentrum Berlin (Frankreich - Deutschland)

Was machen wir, wenn wir lesen? 

Denis Thouard arbeitet seit 2008 am Centre Marc Bloch. Sein Studium der Philosophie absolvierte er in Paris und Berlin. Er promovierte über Kant und Schleiermacher (Paris X Nanterre, 1997) und schrieb seine Habilitation zum Thema Kritik und Hermeneutik (Paris IV Sorbonne, 2004). Thouard arbeitete als Wissenschaftler in Lille, erst am Centre de recherche philologique, später in der Forschungsgruppe Savoirs et textes. Von 2001 bis 2002 war er Alexander-von-Humboldt-Stipendiat in Heidelberg. Von 2005 bis 2007 forschte er in München im Rahmen des Projekts „Hermeneutik und Methode“ am Sonderforschungsbereich 573 „Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit“. 2007-2008 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Thouard hat zu Kant (2001), Schleiermacher (2007), der ‛Form der Philosophie’ (2007) und der ‘Kritischen Hermeneutik’ (2012) publiziert. Sein Interesse gilt der heutigen Debatte zur Hermeneutik.


Prof. Dr. Jürgen Trabant

Jürgen Trabant
Jürgen Trabant

Freie Universität Berlin (Deutschland)

Platonische Sprachkritik
Jürgen Trabant, 1942 geboren, ist emeritierter Professor für Romanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Von 2008 bis 2013 war er Professor für Europäische Mehrsprachigkeit an der Jacobs University Bremen. Trabant war Gastprofessor an den Universitäten Stanford, Leipzig, UC Davis, EHESS Paris, Limoges, Bologna, Brasilia und Mailand. 1998 wurde er zum Officier de l'ordre national du mérite ernannt, 2004 zum Chevalier dans l'ordre des Arts et des Lettres und 2011 zum Commendatore all'Ordine al Merito della Repubblica Italiana. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Sprachphilosophie, Geschichte des europäischen Sprachdenkens, Semiotik, Vico, Humboldt, historische Anthropologie der Sprache, französische Sprachpolitik, Sprache und Bild.



Daniel Tyradellis

Daniel Tyradellis
Daniel Tyradellis

Wir mussen reden. Ein Streitgespräch zwischen Mensch und Tier.

Daniel Tyradellis, Philosoph und Kurator, promovierte 2003 bei Friedrich Kittler zu Phänomenologie und Mathematikgeschichte und setzt sich in seinen der Imammenzphilosophie verbundenen Forschungen mit den unterschiedlichen Denkweisen von Kunst, Wissenschaft und Philosophie auseinander. Ausstellungen begreift er als mitteilendes Denken im Raum; Ausstellungen u.a.: „10+5=Gott“ (Jüdisches Museum Berlin, 2004), „Schmerz“ (Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, 2007), „Wunder“ (Deichtorhallen Hamburg, 201/12), „MS Reichtum“ (Deutsches Hygiene-Museum Dresden, 2013). Jüngste Publikationen: „Was heißt uns Denken?“ (gem. m. Jean-Luc Nancy, 2013), „Müde Museen. Wie Ausstellungen unser Denken verändern könnten“ (2014). 


Prof. Dr. Joseph Vogl

Joseph Vogl
Joseph Vogl
Bildquelle: Kiwitt

Humboldt Universität Berlin (Deutschland)

Das Reale und das Allzumenschliche

Joseph Vogl, 1957 geboren, ist seit 2006 Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft / Medien an der Humboldt-Universität Berlin und seit 2007 Gastprofessor an der Princeton University. Von 1998 bis 2006 lehrte er Theorie und Geschichte künstlicher Welten an der Bauhaus-Universität Weimar.


Dr. Matthias Vollet

Matthias Vollet
Matthias Vollet

Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutschland)

Möglichkeit(en) oder Leben! Henri Bergsons Philosophie der Entwicklung 

Matthias Vollet, 1965 in Worms geboren, ist seit 2010 Geschäftsführer der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte und Lehrbeauftragter an der Universität Mainz. Er studierte Philosophie, Geschichte und Spanisch in Eichstätt, Mainz, Berlin, Dijon, Sevilla und schließlich wieder Mainz. Seine Abschlussarbeit schrieb er über Nicolaus Cusanus, seine Promotion über Henri Bergson. Von 1999 bis 2001 war Vollet persönlicher Referent des Präsidenten der Universität Mainz, ab 2002 wieder Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Universität Mainz. Er war Gastdozent in Kolumbien, Spanien und Frankreich. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte sind: Spätantike, Spätmittelalter/Frühe Neuzeit (v.a. Nicolaus Cusanus), das 20. Jahrhundert (Henri Bergson); Metaphysik, praktische Philosophie.


Prof. Dr. Frieder Otto Wolf

Freie Universität Berlin (Deutschland)

Die Aktualität radikaler Philosophie 

Frieder Otto Wolf, 1943 geboren, ist seit 1966 als Philosoph und Politiker tätig. Von 1994 bis 1999 war er Mitglied des Europäischen Parlaments für das Bündnis 90/Die Grünen. Seit November 1973 ist er Privatdozent, seit November 2006 Honorarprofessor für Philosophie an der Freien Universität Berlin. Ferner ist Wolf Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands und der Humanistischen Akademie.


Dr. Vincent von Wroblewsky

Von Wroblewsky
Vincent von Wroblewsky
Bildquelle: Lutz P. Kayser

Berlin (Deutschland)

Was ist, was kann, was soll Philosophie?

Vincent von Wroblewsky, 1939 in Frankreich geboren, lebt seit 1950 in Berlin, wo er Romanistik und Philosophie studierte und 1975 über Jean-Paul Sartre promovierte. Seit 1991 ist Wroblewsky Herausgeber und Übersetzer der Werke von Sartre im Rowohlt Verlag Reinbek bei Hamburg. Seit 1993 ist er Präsident der Sartre Gesellschaft in Deutschland. Er hat insbesondere Bücher über die Juden in der DDR und über Sartre veröffentlicht.



Dr. Ayşe Yuva

Ayse Yuva
Ayşe Yuva

Marc Bloch Zentrum Berlin (Frankreich - Deutschland)

Die politische Rolle der Philosophie

Ayşe Yuva forscht seit 2010 am Centre Marc Bloch in Berlin. Ihre Promotion schrieb sie über die politische Wirksamkeit der Philosophie in der Konzeption deutscher und französischer Autoren zum Ende der Französischen Revolution. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Beziehung von Theorie und Praxis in der Politik, mit der Geschichtsphilosophie und der Art und Weise philosophischer Geschichtsschreibung.